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Bonsoir ma Belle! Die 8 ultimativen Stil-Geheimnisse der Französinnen, Teil 2

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir euch verraten, wie man den “perfekt unperfekten” French-Look nachstylt und einfach glamourös französisch aussieht. Heute erfahrt ihr, wie das gewisse Etwas auch von innen kommt.

Solita_Solano_und_Djuna_Barnes_in_Paris

5) Lebenseinstellung

Man könnte es nicht schöner sagen, als Coco Chanel: „Ich bereue nichts im Leben – außer das, was ich nicht getan habe.“ Daher setzen Französinnen grundsätzlich auf Spontaneität und planen ihren Alltag nicht so durch, wie wir Deutschen. Sie warten ab, was jeder Tag bringt und dank ihres in Teil 1 beschriebenen, flexiblen Looks sind sie offen für alles, was Genuss bringt – egal ob Luxuslounge oder lazy Coffee mit den besten Freundinnen. Letzteres ist in der Tat eine DER Leidenschaften der Französinnen: Sie sitzen gern in einem Café – und das auch gern mal allein – und genießen einfach den Moment ohne sich mit einem Buch, iPad oder Sonstigem abzulenken. Viel lieber beobachten sie das Treiben um sich herum, schließlich erzählt das Leben bessere Geschichten als jede Lektüre. Diese Laissez-Faire-Allure ist sicher Teil des gewissen Etwas, dem wir hier auf der Spur sind. Und habt ihr nicht gerade auch Lust auf einen Café au lait und das Leben da draußen bekommen?

6) Essen

Habt ihr schon mal eine dicke Französin gesehen? Wohl eher selten. Doch dabei handelt es sich nicht um eine himmelhochschreiende Ungerechtigkeit, denn die Französinnen haben weder ein magisches Kalorien-Verbrenn-Gen, noch setzen sie sich auf Dauer-Diät. Sie sind ganz einfach etwas disziplinierter als wir, essen lieber weniger, aber dafür von allem und scheren sich nicht um die Divise „Was auf den Teller kommt, wird aufgegessen.“

café französischIn Frankreich ist es dagegen chic, immer einen Anstandsrest übrig zu lassen. So betreiben die Französinnen öfter mal FDH bzw. „F-Dreiviertel“ und lassen sich den Teller generell nicht so vollhäufen. Statt auf ihr geliebtes Baguette zu verzichten, nehmen sie davon einfach nur zwei Scheiben und essen diese langsam und genüsslich. Sie achten auf gute, frische Zutaten und shoppen lieber auf dem Wochenmarkt, als im Discounter. Denn Frisches schmeckt automatisch intensiver und befriedigt unsere Geschmacksnerven wesentlich schneller. Dazu gibt’s kaum Fastfood und Zwischensnacks, schließlich gehört für die Französin Essen zu den größten Genüssen überhaupt. Daher würde sie niemals auf die Schnelle etwas „auf die Hand“ nehmen, um es dann im Stehen oder gar Gehen herunterzuschlingen. Meist nimmt sie sich sogar Zeit für mehrere (kleine!) Gänge und statt Softdrinks, Säften und süßen Cocktails gibt’s dazu 1-2 Gläser Wein oder Champagner. Führt vielleicht zu ein bisschen weniger im Geldbeutel, aber spart auch einiges an Hüftgold. Lieber gut und in Maßen statt günstig und in Massen!

Und wenn’s doch mal etwas mehr war und die Lieblingsjeans plötzlich enger sitzt (die wenigsten Französinnen stellen sich zur Gewichtskontrolle auf die Waage sondern vertrauen ihrer Kleidung und ihrem Körpergefühl), gibt’s am nächsten Tag statt Croissants eben Cereals.

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Zuckersüßer Buchtipp hierzu: In „Warum französische Frauen nicht dick werden: Das Geheimnis genussvollen Essens“ lüftet Mireille Guiliano die Ess-Geheimnisse ihrer Landsfrauen so schmackhaft, alltagstauglich und ehrlich, dass man gleich loskochen möchte.

7) Sport

Damit wären wir schon beim nächsten französischen Phänomen: Französinnen fällt meist Besseres ein, als in ihrer Freizeit gegen die Wand des Fitnessstudios anzusteppen. Sie sehen Sport nicht als nötiges Übel, dem wir für die Bikinifigur schöne Sommerabende opfern. Stattdessen bauen sie einfach viel Bewegung in ihren Alltag ein und halten sich so regelmäßig und ohne es lästig zu empfinden fit: Sie gehen oder radeln zur Arbeit und nehmen wann immer es geht die Treppe. Das spart noch zusätzlich die lästige Parkplatzsuche und man hat schon morgens das schöne Gefühl, etwas für sich und seinen Körper getan zu haben.

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Außerdem ist es in Frankreich immer noch populär, Ballettstunden zu nehmen und zwar nicht um die Primaballerina zu werden oder Fettpölsterchen zu schmelzen, sondern in erster Linie weil es für eine perfekte, filigran-feminine Haltung sorgt. Und wer jetzt denkt, es ist zu spät für Ballettunterricht, der irrt: Auch die Volkshochschule gibt immer wieder Abendkurse für Anfänger.

Daneben wirkt Yoga Wunder für die Haltung und die Yogis sind von Grund auf so entspannt, dass auch Neueinsteiger, ohne Angst sich zu blamieren, einfach einsteigen und auf ihrem Level Spaß am Sport haben können.

8) Freundschaft und Liebe

Noch wichtiger als Mr. Big sind der Französin ihre Freunde. Schließlich ist sie eher pragmatisch und weiß: Ein Flirt ist schnell passé, aber die Ami(e)s bleiben einem ein Leben lang. Daher würde sie auch nie ihre Clique wegen ihres Partners vernachlässigen. Denn als Teil dieser fühlt sie sich wohl, ist sich ihrer zentralen Rolle sicher und wirkt dadurch auch auf Außenstehende selbstbewusst und unwiderstehlich.

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Eigenständiges Weggehen dient auch der Pflege des persönlichen „jardin secret“, des geheimen Gartens jeder Französin. Das kann eine Träumerei, eine besondere Leidenschaft oder Affäre sein, die sie aber ihr Leben lang für sich behält – und damit auch ihre berühmt-berüchtigte, geheimnisvolle Aura. Generell enthüllt sie nie zu schnell zu viel, sondern beobachtet zunächst gerne. Dadurch wird sie ihr Partner nie ganz durchschauen und sich so einerseits stets um sie bemühen, sie andererseits aber für ihre selbständige Art lieben.

Genauso respektieren Französinnen ihren Freund, wie er ist, und versuchen ihn gar nicht erst zu verändern. 
Das, was er nicht hat, können schließlich ihre Freunde oder sie selbst kompensieren. Gerade gewisse Themen sind dann auch reine Frauen-Freundes-Sache, denn eine Französin weiß, dass aufrichtig sein nicht gleich ausplaudern ist: So erspart sie ihrem Partner und dem eigenen Selbstwertgefühl das Meckern über ein paar Kilo mehr oder ihren neuen Augenringe-Concealer und rettet ihre Beziehung so zusammen mit ihrem Sexappeal.

Sollte ihr Partner letzteren doch mal zu wenig wahrnehmen, flirtet sie kurzerhand mit anderen und lässt sich niemals zu der bedürftig wirkenden Frage herab: „Schatz, findest du mich noch sexy?“. Sie weiß schließlich, dass sie es ist und bleibt, mit oder ohne ihn!

- Und das sollte definitiv auch für uns gelten! Also viel Spaß beim Französisch-lernen, liebe BeeDees-Beauties!

 

Creative Commons/Bidlnachweise:

Das Bild zu 5) Lebenseinstellung ist von einem unbekannten Autor, aufgenommen ca. 1922 und gefunden auf http://www.delicatessen.org/paris.html  

Das Bild zu 6) Essen ist von Booklover206 (CC BY-SA 3.0) gefunden auf en.wikipedia.org

Die beiden Bilder zu 7) Sport sind von flickr-User Luca (CC BY-SA 2.0) und wurden von der Autorin zugeschnitten

Das Bild zu 8) Freundschaft und Liebe ist von flickr-User jean-louis zimmermann (CC BY 2.0)

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