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Die kurvigste Versuchung seit Miss Moneypenny

Für viele verkörpert Christina Hendricks als sexy Sekretärin in der Erfolgsserie Mad Men ein Frauenideal aus anderen Zeiten. Aber ist es am Ende zeitgemäßer als viele denken?

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Joan Holloway, die Sekretärin und Sexbombe der in den 60ern angesiedelten Erfolgs-Serie Mad Men, heißt in Wirklichkeit Christina Hendricks und ist auch im echten Leben feminin, verführerisch und stolz auf ihre Kurven. Sie verkörpert damit ein Frauenideal, das viele vergangenen Zeiten zuschreiben, doch in Wahrheit liegt es voll im Trend.

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Nicht nur, dass Hendricks mit fast 40 erfolgreich im Filmgeschäft ist, was absolut dem heutigen Zeitgeist entspricht. Auch Kurven tauchen immer öfter auf den Covern und in den Lookbooks der wichtigsten Modemagazine und Modelagenturen auf. Das zeigt, dass wir langsam der Size-Zero-Mädels Leid sind, die seit zwei Jahrzehnten die Laufstege dominieren. Stattdessen können wir jetzt nicht genug haben von starken Frauen, die sich nehmen, was sie wollen und dabei keine Angst vor dem Einsatz ihrer Reize haben. Denn wenn zu „boobs, brain and bravado“ kommen, wie die internationale Presse in Bezug auf Christina jubelt, müssen wir uns keinerlei Sorgen um die Emanzipation machen. Im Gegenteil: Wir können endlich zu unseren Kurven stehen und diese auch ohne Komplexe zeigen!

Genauso hält es Christina seit jeher: Obwohl selbst viele Jahre Model, prallte jeder Manipulationsversuch, sie ihrer Kurven zu berauben, knallhart an den Rundungen des TV-Stars ab. “Ich habe nicht gemodelt, weil ich ein Model sein wollte – ich hab es gemacht weil ich aus Virginia rauskommen wollte”, betont sie. Dementsprechend war dann auch Hendricks Reaktion auf den Vorschlag ihres ehemaligen Agenten, abzunehmen – “Ich dachte, der sieht hier vielleicht Kurven, aber das ist die Form meiner Knochen. Auch abnehmen würde daran nichts ändern. So sehe ich nun mal aus, das sind meine Formen. Akzeptier’s!” – und verlor kein Gramm.

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Diese äußerst gesunde, toughe Einstellung rührt auch daher, dass es in der kleinen Stadt in Idaho, in der Christina aufgewachsen ist, kein Kabelfernsehen gab und sie die Glamourwelt der Stars nicht mitbekam. Somit entwickelte sie auch kein Bedürfnis, genauso wie dieses oder jenes Starlet auszusehen. Eine Einladung zu Johnny Depps Geburtstagsparty tauschte sie kurzerhand gegen Lebensmittel ein, da es ihr seltsam vorkam, den Geburtstag von jemandem zu feiern, den sie nicht persönlich kannte. Zudem hat die Tatsache, dass sie ein “Goth Kid” war und ihre Haare in 42 verschiedenen Farben färbte, Christina früh gelehrt, auf die Meinung anderer nicht viel zu geben. Auch wenn es als Teenager manchmal schwer war, gebeugt hat sich Hendricks nie und genau dieser Stärke verdankt sie ihren heutigen Erfolg.

Als Christina nämlich vor einigen Jahren das Mad Men-Script in Händen hielt, verbot ihr ihre damalige Agentur, den Part anzunehmen, weil die Produktionsfirma der Erfolgsserie bis dato keine anderen großen Shows produziert hatte. Anstatt klein beizugeben, entgegnete Hendricks nur, dass sie lange genug auf die richtig guten Ratschläge ihres Agenten gehört hätte und sich diesmal einfach für das richtig gute Script entscheiden werde. Sie wurde gefeuert, war in Nullkommanichts bei einer neuen Agentur unter Vertrag und die Rolle in Mad Men die erfolgreichste ihrer bisherigen Karriere.

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Seither ist ihre unprätentiöse Selbstsicherheit wichtiger denn je, denn seit Scarlett Johansson wurden die Kurven keiner anderen Schauspielerin so unter die mediale Lupe genommen. Da hilft es natürlich, der Meinung zu sein, dass “jede Frau sich unendlich viele Gedanken über ihre Figur macht, aber ich war immer glücklich, ich fühlte mich sexy und ich dachte nie groß darüber nach.”

Vielleicht hat sich Letzteres mit der neuen Aufmerksamkeit um ihre Person und den zahlreichen Nominierungen zur Sexiest Woman Alive etwas geändert. Doch wir müssen uns keine Sorgen machen, dass Hendricks dadurch ihre so sympathische Bodenhaftung und ihre fabelhaften Kurven verliert: “Diese ‚Auszeichnungen’ schmeicheln mir, aber mein Mann meint dazu nur immer, das habe er mir schon vor Jahren gesagt!“ Wir können ihm nur zustimmen und sagen es dafür jetzt und in Zukunft mit vor Stolz geschwellter Brust: Curves are beautiful, show what you’ve got girls!

 

Das erste Bild von Christina ist von flickr-User MyLifeInPlastic.com (CC BY 2.0)

Das zweite Bild von Christina ist von flickr-User watchwithkristin (CC BY-SA 2.0)

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