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Besser als Bikini: Die 8 ultimativen Wege jenseits der Bikinifigur

Bikini Bridge und Thigh Gap? Warum nur lassen wir Frauen uns immer neue, mehr als fragwürdige Schönheitsideale und Beautytrends einfallen und machen uns damit selbst verrückt? Da ist uns was viel Besseres eingefallen!

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Ein Nachmittag in der Bikini-Abteilung unseres Lieblingsshops genügt, um mehr ängstliche Blicke mitzubekommen, als in jedem guten Horrorfilm. Da wird schnell das Oberteil und passende Höschen an sich gerafft und ab geht’s in die Folterkammer/Kabine zur nächsten selbstbewusstseins-vernichtenden Mäkelrunde. Oberschenkel: zu dellig. Busen: zu klein. Po: zu groß. Abnehmen müssen wir sowieso und so weiß, wie wir gerade sind, strahlen wir heller als die Sonne. An diesem Punkt sind wir schon drauf und dran den Strandurlaub zu canceln, einen XXL-Kaftan zu kaufen und den Bikinitagen für alle Zeit Ade zu sagen.

Egal, wie motiviert wir sporteln und schummeln, die weibliche Mehrheit ist nie restlos mit sich zufrieden. Uns selbst zu lieben fällt uns verdammt schwer und unser Äußeres nicht nur resigniert zu akzeptieren, sondern wirklich zu mögen und zu respektieren, ist der wohl schwierigste Part daran. Kein Wunder, wenn die meisten Medien- und Mode-Experten den Abstand zwischen den Oberschenkeln zum Non-Plus-Ultra erklären und trotz immer mehr Plus-Size-Models meist noch immer das ultraschlanke Size-Zero-Ideal proklamieren. Doch langsam aber sicher haben wir gehörig die Nase voll davon und machen Schluss mit schlechtem Gewissen wegen jeder Kugel Eis, Bauch-Einzieh-Marathons und Diät-Wahnsinn. Wir sind nicht perfekt – na und? Schließlich haben wir nur den einen, einzigartigen Körper und unser Leben beginnt nicht erst nach der hundertsten (erfolglosen) Diät. Verschwenden wir also nicht unsere Zeit, sondern verlieben wir uns gleich jetzt – und zwar in uns! So geht’s:

https-::www.flickr.com:photos:helga:3921721977:sizes:o:in:photostream:1. Spieglein, Spieglein…
Wir sind unsere größten Kritiker und sehen beim Blick in den Spiegel oft nur unsere vermeintlichen Schwachstellen (die sowieso nur uns auffallen). Das führt allerdings nur zu schlechter Stimmung und bringt rein gar nichts, außer dass dir vielleicht auch noch die Lust auf ein schönes Styling vergeht. Also kannst du es genauso gut lassen und dich gleich auf deine Schokoladenseiten konzentrieren: das bezaubernde Muttermal, die frechen Grübchen, die strahlenden Augen. Genau das gilt auch für außerhalb des Badezimmers: Wenn dir jemand ein Kompliment macht, nimm es an und freu dich darüber ohne es gleich wieder mit einem Negativkommentar a là „Schöner Rock“ – „Danke, aber eigentlich sind meine Waden ja viel zu dick dafür“, zunichte zu machen! Diese Gedanken hindern dich nur daran, dich wohl und liebenswert zu fühlen. Außerdem zeigen Studien, dass beim Wunsch nach dem perfekten Körper genau dasselbe passiert wie bei allen unseren Bedürfnissen: Kaum haben wir durch endlose Fitness- und Diätsessions unser vermeintliches Schönheitsideal erreicht, so flaut das Glücksgefühl darüber auch unheimlich schnell wieder ab und wir suchen etwas anderes, mit dem wir unzufrieden sein können. Das ist die ganze Quälerei sicher nicht wert und wir sind lieber gleich glücklich!

2. Sport ≠ Mord
Wenn du nur ins Fitnessstudio gehst, um die magische 500-Kalorien-Marke zu erreichen und deine einzige Motivation „Abnehmen“ heißt, dann lass es sofort sein! Denn das führt zwangsläufig zu Überanstrengung, die wiederum zu Unlust und einem unüberwindbaren Schweinehund führt. Das Resultat kennen wir alle: Von der 12-montigen Mitgliedschaft nutzen wir maximal die ersten paar Wochen. Versuche stattdessen Sport als etwas zu sehen, was nicht nur deinem Körper, sondern auch deiner Seele gut tut, dich gesünder, fitter und glücklicher macht. Genieße die Bewegung und das Gefühl nach dem Training, wenn du ausgeglichen und wach andere Aktivitäten starten kannst. Mach nicht den Fehler, “Fitness” und “Gesundheit” mit “Schlanksein” gleichzusetzten, sondern mit „Wohlfühlen“. Schließlich gibt es auch dünne Menschen, die sich fast ausschließlich von Fast Food ernähren und kräftig gebaute Marathonläufer. Also tu dir durch Sport etwas Gutes und sieh ein paar Kilo weniger nur als Nebeneffekt, aber keinesfalls als Hauptziel!

3. Schlag Kritiker K.O.
Egal ob Freunde, Familie oder Kollegen: Lass nicht zu, dass jemand Kritik an deinem Körper äußert, auch wenn sie noch so “lustig” formuliert ist! Auf Aussagen wie “Schmeckt’s?!”, wenn du dir noch ein wohlverdientes Dessert gönnst, oder „Ist das jetzt so eng Mode?“, sagst du einfach selbstbewusst „ja“, schiebst dir den nächsten Bissen genüsslich in den Mund und derart negativen Aussagen einen Riegel vor. Falls du dich trotzdem noch traurig fühlst, sag es deinem Kritiker, denn oft steckt gar keine böse Absicht dahinter. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass dich solche Kommentare verletzen oder sie kritisieren dich nur, weil sie selbst unzufrieden sind und von sich ablenken wollen.

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4. Think positive
Dieser Tipp ergibt sich aus Punkt 3 und heißt: Umgib dich mit positiven Menschen! Natürlich musst du dir jetzt nicht neue Freunde suchen. Aber wenn manche von ihnen eine besonders positive Einstellung zu ihrem Körper und sich selbst haben – was man meist daran erkennt, dass sie selbstbewusst auftreten, ein gewisses Strahlen an sich haben und ihr euch noch nie über die neueste Trenddiät unterhalten habt – dann umgib dich verstärkt mit ihnen. Miesmacher können sich mit sich selbst beschäftigen!

5. Nobody’s perfect
Es ist wie verhext: An manchen Tagen fühlen wir uns wie eine Prinzessin und dann wieder wie das hässliche Entlein. Mach dir in solchen Momenten bewusst, dass du damit nicht alleine bist, denn NIEMAND ist perfekt. Selbst deine wunderschöne Freundin mit den langen Beinen beneidet dich um deine Oberweite. Und hast du schon die neidischen Blicke deiner Kommilitonin auf deine stylische Frisur bemerkt?

6. Wonder-Woman? Nein! Wonderful-Woman!
In der Gesellschaft werden wir abwechselnd mit zwei Idealbildern konfrontiert: Dem kurvigen Superweib und dem schlanken, durchtrainierten Model. Beide sind toll, aber wieso um Himmels Willen sollte man sich auf zwei Schönheitstypen beschränken? Schließlich trägt das Gros der weiblichen Bevölkerung weder Size-Zero, noch Cup F und ist deswegen nicht weniger schön. Um bei den bewährten Phrasen zu bleiben: Weiblichkeit ist eine „runde Sache“ und das bedeutet auch 100% Vielfalt und verschiedenste, wunderschöne Frauenbilder!

7. Reine Erfindung
Die Cellulite ist die wohl lukrativste Erfindung der Beauty-Industrie des 20. Jahrhunderts: Die Vogue hat diese völlig normale Erscheinung in den 70ern erstmals zum Makel erklärt und seitdem machen sich Frauen rund um den Globus verrückt, cremen und massieren, was das Zeug hält. Was wir daraus lernen, sind genau zwei Dinge: Jeder Schönheitstrend ist eine Erfindung der Medien und funktioniert nur, wenn die Leute auch mitmachen. Aber wieso sollten wir, wenn es uns unglücklich macht? Außerdem ist es höchste Zeit, dass wir Frauen untereinander loyaler werden und Solidarität zeigen. Denn wenn wir aufhören, uns insgeheim über jede Delle am Oberschenkel der Kollegin zu freuen und unsere Lieblingszeitschrift nicht mehr ständig den nächsten Beauty-Wahnsinn zum Trend erklärt, dann kann weibliche Schönheit endlich in all ihren Formen und Facetten so wertgeschätzt werden, wie sie es verdient.

8. Genieß es
Denk mal an deine schönsten Momente! War es, als du vom Laufband stiegst und 300 Kalorien verbrannt hattest oder als du dem heißen Südländer über einem Glas Sangria noch heißere Blicke zugeworfen hast? Eben! Zum Leben gehören die Genüsse und du solltest deinen Körper dafür lieben, dass er sie dich in all ihren Facetten fühlen lässt!

Das Titelbild “Bikini Figur” ist von flickr-User Butz.2013 (CC BY 2.0)

Das Bild “258/365 – Pitter Pater Paper” ist von flickr-Userin Helga Weber (CC BY-ND 2.0)

Das Bild “Two Female Friends Lying Upside Down On Sofa” wurde erworben auf Shutterstock

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