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Sport Tipp: Basketball

Lange ist es her, da fand ich Fußball noch cool und habe mich wie eine Schneekönigin darauf gefreut, mit meinem Papa ins Stadion gehen zu dürfen.  In den letzten Jahren hat meine Begeisterung für die Sportart an sich und auch die Spieler allerdings stetig abgenommen und so schaue ich mir mittlerweile höchstens noch während der WM das ein oder andere Spiel an. Da ich mir sicher bin, dass es der ein oder anderen von euch ähnlich geht, habe ich heute einen etwas anderen „sportlichen“ Tipp für euch: vor einiger Zeit habe ich eine Sportart für mich entdeckt (zumindest zum Zusehen), die in Deutschland bisher leider (und völlig unverdient) noch nicht so populär ist wie der Fußball. Es geht um die amerikanische Sportart Basketball.

Vor allem im Stadion bekommt man für sein Geld (die Karten kosten im Münchner Audi Dome beispielsweise zwischen 5 und 35 Euro) wirklich Einiges geboten.

In den vier Vierteln à jeweils 10 Minuten versuchen die 5 Spieler der gegnerischen Mannschaften möglichst viele Treffer zu landen. Allerdings sind die Spiele nicht etwa nach 40 Minuten vorbei. Durch Freiwürfe, Time-Outs, Pausen und Co. zieht sich das Spiel meist etwa zwei Stunden lang hin und wird so richtig spannend. Im Gegensatz zum Fußball ist das Spiel wesentlich schnelllebiger. Jede, die schon einmal selbst gespielt oder beim Basketball zugeschaut hat, wird wissen, was ich damit meine. Statt einem 0:0 wie beim Fußball, heißt es nach einem Basketballspiel zum Beispiel 85:99. Das und natürlich auch die Nähe zum Spielfeld machen das Spiel in meinen Augen super interessant und spannend.

Auch die Basketball-Fans unterscheiden sich von anderen Fans. Anstatt nur bei einem Treffer zu klatschen, feuern sie die Spieler während des gesamten Spiels lautstark an, zum Beispiel mit einem „Defense“, wenn die gegnerische Mannschaft ihren Angriff startet. Oft hält es sie auch nicht mehr auf ihren Sitzen und sie feuern ihre Mannschaft im Stehen mit der so genannten „Klatschpappe“ (einer zum Fächer gefalteten Pappe) an.

Auch das Rahmenprogramm während eines Basketballspiels ist einmalig. So habe ich es zum Beispiel schon erlebt, dass während der Halbzeitpause der Sänger der Band Milli Vanilli aufgetreten ist oder dass zwei Balletttänzer eine Kurzversion von Schwanensee aufgeführt haben.

Ich kann euch den Besuch eines Basketballspiels also nur empfehlen. Es ist meiner Meinung nach die perfekte Beschäftigung für einen Sonntagnachmittag und wird sicher auch euren Liebsten freuen!

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