Comeback der Sugarbabes – lay down in swimming pools

Train comes I don’t know its destination 
it’s a one-way-ticket to a madman’s situation 

Rauf und runter lief dieser Song, bis meine Eltern ihn nicht mehr hören konnten. Das war 1998, als Keisha Buchanan, Mutya Buena und Siobhán Donaghy zu den Sugarbabes wurden und die Radiosender ihre Songs bis zum Geht-nicht-mehr spielten.  Das Trio sollte in dieser Form leider nicht lange bestehen bleiben, Donaghy verließ nach Veröffentlichung der ersten Songs die Gruppe und wurde von Heidi Range ersetzt (quasi zeitgleich ging “Freak like me” an den Start). Irgend wann bestanden die Sugar Babes dann aus jener Heidi, Amelle Berrabah und Jade Ewen. Ein Beispiel dafür, dass im Endeffekt auch egal ist, wer da eigentlich singt und tanzt, Hauptsache der Song dudelt und bring die Hüften zum Kreisen.

Nachdem die Backstreetboys es noch einmal miteinander versuchten, rafften sich auch wieder die Spice Girls für ein kurzes Konzert auf, man hörte von einem erneuten Album von Destinies Child und nun steht die Originalbesetzung (ja! Die allererste!) von den Sugarbabes auf der Matte. Von Mode sagt man, dass manches “wieder kommt und erneut funktioniert”, ob das mit Popbands auch funktioniert, wird sich zeigen. Ihr Cover von Kendrick Lamars Track “Lay Down in Swimming Pools” hört sich doch recht nett an, oder?

Netzfundstück des Monats: wedding speach

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie wir vor ein paar Tagen um den Computer herum standen und dieses Video ansahen! 5 Mädels und 4 Männer schauen sich ein Youtube Video an, haben Tränchen in den Augen und müssen zwischendurch lachen und sind extrem berührt. Worum es geht?

Tom Fletcher, Singer & Songwriter der englischen Pop-Band McFly, hält auf seiner Hochzeit eine Dankesrede. Aber nicht irgendeine! Er singt diese und dankt jedem Familienmitglied und Freund. Und das ist einfach nur zauberhaft. Schaut es euch an!

Netzfundstück des Monats – Gangnam Style

Ich lache noch immer Tränen!! Im Ernst! Als meine Praktikantin mir dieses Video zeigte, mit dem asiatischen Typen im Anzug, der wie ein irrer Cowboy zu seinem Popsong sang und tanzte, fiel ich fast vom Stuhl. “Der tanzt so bekloppt, wie du!” japste sie vor Lachen und ein wenig hat sie recht. “Dress classy, dance cheesy” sagt der süd-koreanische Rapper PSY über sich und seinen Tanzstil. Kann ich so direkt unterschreiben! Im Ernst, wer mich schon einmal hat tanzen sehen, denkt im ersten Moment an Ausdruckstanz, dabei hängt das nur mit meinen zwei linken Füßen zusammen und meiner Einbildung, ich würde wie eine Elfe über die Tanzfläche schweben. Mein Selbstbewusstsein hält das aus und stärkt dadurch noch das der anderen Tänzer auf der Tanzfläche und reißt alle von den Stühlen. Bei Hochzeiten oder Partys bin ich meist eine der Ersten auf dem Dancefloor und „performe“. Anders kann man meinen Tanzstil auch nicht beschreiben. Und wenn einer schon blöd tanzt, fällt der schräge Tanzstil der anderen auch nicht mehr besonders auf. Darum bin ich auch recht froh, dass ulkige Tänze und Tanzstile mehr und mehr salonfähig  werden. Danke PSY! Und ihr lernt jetzt den Gangnam Style, dann performen wir demnächst zusammen!

Netzfundstück im August : little Printer by BERG

Oh ehm Gee!!! Was habe ich gequietscht und gekichert, als ich das Video vom little Printer das erste Mal sah. Das war vor etwa 8 Monaten. Dieser kleine Drucker ist so dermaßen niedlich und putzig, dass es damals sehr enttäuschend war, dass es ihn (noch) nicht zu kaufen gab. Es war ein Prototyp. Die letzten Tage quietschte ich jedoch noch einmal, denn mein Freund teilte mir freudenstrahlend mit, dass man den little Printer nun vorbestellen kann und in den nächsten Wochen wird er ausgeliefert. Ich bin extremst gespannt.

Und jetzt habe ich eine Story erzählt und wisst ihr noch immer nicht, was der little Printer denn eigentlich ist und warum er mich zum Quietschen bringt! Verzeihung, aber ich bin einfach zu aufgeregt!

Der little Printer ist – wie der Name schon sagt – ein kleiner Drucker in der Größe eines Bondruckers, welcher mit dem Smartphone gesteuert wird. Man kann mit ihm zum Beispiel Tweets ausdrucken oder direkt eine SMS an ihn schicken, die er dann dem Besitzer ausdruckt, kleine News, Mini-Mails, Instagram Bilder, Termine oder oder oder… Er erinnert ein wenig an den Nabaztag, welcher jedoch News vorgelesen und sie nicht ausgedruckt hat. In diesem Video könnt ihr den little Printer in Aktion sehen und ich bin mir sicher, ihr werden genauso, wie ich auch quietschen und den kleinen Drucker haben wollen!

Netzfundstück im Monat : Abe & Tell – This man’s brighter days

Ein Garant für erfolgreiche Musikvideos? Ich würde sagen: hübsche Frauen, attraktive Bandmitglieder und Sänger, eine coole Story, ein wenig High Tech hier und da und eine unbekannte Summe Geld. Ist das Geld knapp, muss man halt auf viel High Tech und teure Models und Stylisten verzichten, kann aber trotzdem ein grandioses und sehenswertes Video zaubern. Abe&Tell sprachen 500 hübsche Frauen in ihrer Heimatstadt Sidney auf der Straße an: Sie hielten für das Musicvideo ein iPad mit den einzelnen Frames eines Videos der Proben hoch, wurden fotografiert und am Ende zu einem Stopmotion Video zusammen gefügt. Mir bereitet das allein schon Kopfschmerzen, wenn ich nur daran denke, wie die Jungs später die einzelnen Bildteile zusammen gesetzt haben. Respekt und Hut ab für dieses coole Video. Und der Song geht ebenfalls ins Ohr.