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Three words – say them and I‘m yours! (Walk In Closet)

Mal ehrlich: Welche Frau träumt nicht von einem begehbaren Kleider- und / oder Schuhschrank, wie ihn unter anderem Carrie Bradshaw im Film „Sex and the City“ hat? Ich für meinen Teil sehne mich schon seit meiner Kindheit (ich will nicht übertreiben, also: frühen Jugend) nach eben solchem. Mein Traum von einem 20 qm-Schrank zerplatzte allerdings wie eine Seifenblase, als ich vor gut zwei Jahren in die Münchner Innenstadt zog. Dank der allgemeinen Wohnsituation in der Münchner City, die sich am besten mit den Worten „wenig Platz für viel Geld“ zusammenfassen lässt, sah die Realität dann doch etwas anders aus als mein Wunschdenken. Der Traum von einem Walk-In-Closet musste aus Platzgründen einer nicht allzu großen „Alternative“ von Ikea weichen. Seitdem hängen meine Blazer, Blüschen und Kleider gequetscht (und wenn ich sage „gequetscht“, meine ich „gequetscht“!) auf einer 77 cm langen Kleiderstange. Natürlich ist es so schier unmöglich, jemals wieder ein knitterfreies Kleidungsstück aus dem Schrank zu ziehen, was vor allem dann ziemlich nervtötend ist, wenn man es eilig hat und kaum Zeit für lange Bügeleskapaden bleibt.

Seit dann vor einigen Monaten fest stand, dass wir uns eine neue Bleibe suchen würden, habe ich insgeheim darauf gehofft, dass vielleicht doch ein eigenes kleines Kämmerchen oder aber zumindest deutlich mehr Platz für meinen Klamotten herausspringen würde. Und tatsächlich wurden meine Gebete erhört: Die neue Wohnung bietet zwar keinen extra Raum, immerhin aber eine „Arbeitsnische“, in der zukünftig – nachdem ich bei meinem Freund ein wenig Überzeugungsarbeit leisten musste – kein Schreibtisch, sondern meine Klamotten Unterschlupf finden werden. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, sofort ein „Moodboard“ zum Thema Walk-In-Closet zu erstellen.

Die Suche nach einem offenen Schrank bzw. einem Begehbaren-Kleiderschrank-System gestaltete sich dann aber mindestens genauso schwierig wie die Suche nach der perfekten Wohnung (in München). Da eine maßangefertigte Lösung zwar sicher am schönsten, allerdings mit Abstand auch am teuersten gewesen wäre, entschieden wir uns letztendlich für den altbewährten PAX von Ikea – nur ohne Türen. Er bietet so viele unterschiedliche Varianten an Korpusbreiten und -höhen und vor allem auch, was das Schrankinnenleben angeht, dass er für unsere Zwecke einfach perfekt ist. Der fertige Schrank soll dann übrigens etwa wie die Planung unten aussehen. Nur geht er auch über‘s Eck und ist natürlich (!) in Echt noch viel schöner. Ich bin schon mehr als gespannt und hoffe, dass ich im Oktober oder November dann Fotos von meinem Heiligtum mit euch teilen kann. Wer von euch ist ebenfalls glückliche Besitzerin eines begehbaren Kleiderschranks?

1 Kommentar zu “Three words – say them and I‘m yours! (Walk In Closet)

  1. Oh je… Dieses Problem kenn ich nur zu gut, ich habe irgendwann das bügeln aufgegeben, da es nach einer Stunde in meinem Kleiderschrank wieder wie frisch aus dem Trockner aussah. Ich wohne auch in München und weiß was du mit “wenig Platz für viel Geld” meinst. Wir sind vor kurzem in eine drei Zimmer Wohnung gezogen, da wir vor haben Nachwuchs zu bekommen, da es aber noch nicht so weit ist, habe ich mir das dritte Zimmer, als Paradies eingerichtet. Leider ist das nur für eine begrenzte Zeit so. Aber schon mal einen Traum erfüllt!

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